Presse
WM TV 11.03.2009
Die Stadt Vreden steht hinter Uns!
Münsterlandzeitung-online
am 20. November 2008 19:26 Uhr
Gemeinsame Suche nach Standorten?
Vreden Die Stadt Vreden erwarte, dass der Mobilfunkanbieter O2 sich gemeinsam mit ihr auf die Suche nach geeigneten Standorten für zwei weitere Mobilfunkmasten mache - dies gab Bürgermeister Hermann Pennekamp den Vertretern des Unternehmens gestern mit auf den Weg.
Zu einem Gespräch im Rathaus war es gekommen, weil sich eine Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer Mobilfunkanlage an der Oldenkotter Straße gegründet hatte. Aus Sicht der Stadt kann die Anlage baurechtlich nicht verhindert werden (Münsterland Zeitung berichtete).
Austausch im Rathaus
Eine gute Stunde tauschten sich Anne Kleyboldt-Fedder und Frank Rotering von der Bürgerinitiative mit ihrem Rechtsbeistand Wolfgang Wispel, die beiden O2-Vertreter, ein Mitarbeiter der Kreisbaubehörde sowie Bürgermeister Hermann Pennekamp, Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch und Fachbereichsleiter Joachim Hartmann von der Stadt Vreden über die Pläne des Mobilfunkanbieters aus. Zukünftig könne O2 nicht mehr wie bislang das Netz von "T-Mobile" mitnutzen - für ein eigenes Netz sei nun neben den beiden vorhandenen ein weiterer eigener Funkmast, bei guter Kundenentwicklung sogar ein vierter, notwendig, hätten die O2-Mitarbeiter erläutert, fasste Dr. Christoph Holtwisch das Gespräch gegenüber der Münsterland Zeitung zusammen.
Entscheidung fällt
Daraufhin habe die Stadt den Vorschlag entwickelt, einen vierten Standort mit einzubeziehen und in einem geeigneten Verfahren zwei Standorte zu finden. Die Vertreter von 02 hätten darauf verwiesen, dass ihre Standortsuchverfahren auch begründet seien. Der Unternehmenszentrale solle der Vorschlag aber unterbreitet werden - bis Dienstag erfahre die Stadt, ob dort Bereitschaft zu einer konstruktiven Standortsuche bestehe, so Holtwisch.
"Die Stadt steht hinter uns", teilte Anne Kleyboldt-Fedder von der BI der Münsterland Zeitung ihren Eindruck des Gesprächs mit. Mittlerweile hätten 700 Vredener den Aufruf gegen weitere Mobilfunkanlagen in Wohngebieten und für ein Gesamtkonzept für Vreden unterschrieben - diese wurden gestern an die 02-Vertreter überreicht. Jetzt liege es bei dem Unternehmen zu entscheiden. Bis Dienstag müsse man nun abwarten, so Kleyboldt-Fedder. Die Bürgerinitiative bleibe dabei: Sie wolle keine Mobilfunkanlagen mehr in Wohngebieten. ewa
Münsterlandzeitung-online vom 07.11.2008
Bürgerinitiative: keine Funkanlagen in Wohngebieten
am 7. November 2008 17:56 Uhr
Vreden Keine neuen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten und überhaupt ein schlüssiges Mobilfunk-Gesamtkonzept für die Stadt Vreden, in dessen Erarbeitung auch Sachverständige und Bürger eingebunden werden sollen, fordert die Bürgerinitiative Oldenkotter/Ölbachstraße, die sich am Donnerstagabend gegründet hat. Aufhänger ist, wie berichtet, das Vorhaben des Mobilfunkunternehmens O2, auf dem Spänebunker eines Unternehmens an der Oldenkotter Straße eine 8,50 Meter hohe Mobilfunkanlage zu errichten.
Gutachten gefordert
Eine weitere Forderung der Bürgerinitiative: Nochmals solle überprüft werden, ob es einen Alternativstandort für den Sendemasten gibt - und zwar von einem unabhängigen Sachverständigen. Die vom Kreis Borken als zuständige Behörde erfolgte Genehmigung soll zurückgenommen werden. Weiter setzen sich die Vredener für die Nicht-Inbetriebnahme oder Konfigurationsänderungen ein - der Gesundheit der Einwohner zuliebe. Auch mahnt die Initiative eine frühzeitige, offene und transparente Informationspolitik der Stadt Vreden in Bezug auf Ansiedlungswünsche von Mobilfunkunternehmen an.
Rund 80 Vredener hatten sich am Donnerstag zur Informationsveranstaltung in der Gaststätte Kerkhoff eingefunden, bilanzierte Marcus Fedder auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Fedder wurde zum Sprecher der Initiative gewählt, mit ihm setzen sich Ingrid Overkamp und Anne Kleyboldt-Fedder für einen neuen Blick auf die Mobilfunkmasten in Vreden ein. Bis zum 15. November wird allen Vredenern die Gelegenheit gegeben, per Unterschrift die Anliegen der Bürgerinitiative zu unterstützen. Die Unterschriftenlisten sollen dann gemeinsam mit einem offenen Brief, so Fedder, an die Stadt Vreden, an den Kreis Borken und an die Firma O2 geschickt werden. Die Unterschriften werden bei Fedder, Ölbachstraße 106, gesammelt.
"Die Antworten werden wir auch öffentlich machen", betont Fedder, dass die Bürgerinitiative Wert auf Transparenz legt. Die BI hat eine Internetseite erstellt, auf der viele Informationen zur Unterschriftenaktion und zum Thema insgesamt zu erhalten sind. www.kein-mast-mehr-in-vreden.de

